Die Initiative ist zustandegekommen

Die Eidgenössische Volksinitiative «für den Schutz vor Waffengewalt» ist zustandegekommen. Am 23. Februar 2009 wurden bei der Bundeskanzlei 106'323 bescheinigte Unterschriften eingereicht. Am 17. März 2009 teilte die Bundeskanzlei mit, dass davon 106037 gültig sind und die Initiative damit formell zustandegekommen ist. Allen, die zu diesem grossen Erfolg beigetragen haben, sei ganz herzlich gedankt! Der Bundesrat hat nun das EJPD beauftragt, bis spätestens 23. Februar 2010 eine Botschaft an die Eidg. Räte auszuarbeiten.

Die Volksinitiative «Für den Schutz vor Waffengewalt» wird politisch von rund 75 Parteien und Organisationen unterstützt (SP, Grüne und weitere Parteien, GSoA und andere Friedensorganisationen, Frauenverbände, Ärzte, psychiatrische Fachgesellschaften, Organisationen für Suizidprävention, Menschenrechte, der Polizei, von Männern, der Kirchen und Gewerkschaften). Dieses breite Bündnis hat zum Organisieren einen Trägerverein gegründet. Die SP Schweiz führt das Sekretariat.
Eine andere Frage ist, wer alles Nötige finanziert. Das Initiativkomitee ist deshalb dringend auf Ihre Spende angewiesen, damit die Kampagne finanziert werden kann.
Vielen herzlichen Dank!

Das will die Volksinitiative «Für den Schutz vor Waffengewalt»:

  • Die Militärwaffe wird aus dem Kleiderschrank entfernt. Sie gehört in gesicherte Räume der Armee.
  • Wer Waffen besitzen, tragen und gebrauchen will, muss dafür den Bedarf nachweisen und die erforderlichen Fähigkeiten mitbringen.
  • Überflüssige Waffen, die in Estrichen und Kellern herumliegen, werden eingesammelt.
  • Alle übrigen Waffen werden registriert, was die Prävention und die Verfolgung von Verbrechen verbessert.
Die Sicherheit – namentlich von Frauen – wird so erhöht, das Drohpotenzial gesenkt und Suizide verhütet.